Kunstturnerinnenriege Kutu Stein-Fricktal
Strich
 
International
Banner Turnerinnen
 
2006
 
2007
2009
2010
 
   
Jennifer Senn

 

 
Kunstturnen Frauen
Europameisterschaften der Kunsturnerinnen in Clermont – Ferrand (Frankreich)
 
Turnerinnen aus 34 Nationen beteiligten sich an den EM der Juniorinnen und der Elite. Die Russinnen dominierten den Wettbewerb der Juniorinnen und gewannen mit grossem Vorsprung vor Frankreich und den überraschenden Niederlanden. Die Rumäninnen holten sich den Titel bei der Elite wieder zurück. Sie verwiesen dabei Russland und Frankreich auf die weiteren Podestplätze. Die Schweizer Elite klassierte sich auf Platz 11.
 
Der Wettkampf für die 14 – 15-jährigen Turnerinnen verlief für die Schweiz ausgezeichnet. Sie eröffneten den Wettkampf am Balken, und sie starteten gut: Jessica Diacci (Obersiggenthal) wurde für ihre ausgezeichnete Leistung mit 14.025 P. honoriert. Das Team Schweiz übernahm die Führung. Auch der Boden gelang nach Wunsch, wenn die Wertung durch das gestrenge Kampfgericht auch tiefer ausfiel als erhofft. Am Sprung griff Minu Krasniqi (Windisch) erstmals ins Geschehen ein und sie holte sich gleich die Höchstnote. Belgien wat zwischenzeitlich an der Schweiz vorbeigezogen, die anderen sechs Mannschaften konnten aber klar auf Abstand gehalten werden.
 
Als letztes Gerät stand der Barren an. Giulia Steingruber (Fürstenland) musste sich gleich zu Beginn eine tiefe Note schreiben lassen, welche Minu Krasniqi aber mit einem sauberen Vortrag korrigieren konnte. Als Jessica Diacci dann bei einem Element mit einer hand abrutschte und die Uebung kurz unterbrechen musste, war für Jennifer Senn (Stein – Fricktal) klar, ihr durfte kein Fehler passieren, eine weitere Streichnote stand nicht zur Verfügung. Das tat die Fricktalerin überzeugend und erreichte mit 13.5 P. die Bestnote des Teams. Mit einem Total von 160.7 P. lagen die Schweizerinnen nach zwei Durchgängen auf Rang 2.
 
Nun galt es zu warten, 16 weitere Mannschaften versuchten ihr Glück. Darunter befanden sich mit Ungarn, Griechenland und Weissrussland namhafte Gegnerinnen. Aber keines dieser Teams vermochte die Schweiz zu überflügeln und nachdem die jungen Deutschen in der letzten Abteilung mehr als unglücklich kämpften, stand der 9. Schlussrang fest. Die Schweizerinnen durften über diese beste Klassierung seit vielen Jahren zu Recht jubeln.
 
Die Freude lag überwiegend in Aargauer Hand. Der Grundstein zu diesem Riesenerfolg wurde im Regionalen Leistungszentrum Niederlenz gelegt. Viktorija und Renato Gojkovic haben diese Kunstturnerinnen geformt und sie auf dieses hohe Leistungsniveau gebracht. Sie durften denn auch miterleben, wie Jessica Diacci mit ihren schwierigen Uebungen auf dem ausgezeichneten 24. Schlussrang landete, wie Jennifer Senn sich unter den 126 Plazierten auf Rang 37 behauptete und wie Minu Krasniqi sich am Sprung und am Barren mit hohen Noten für das Team Schweiz einsetzte. Als Ersatzturnerin wartete mit Natascha Küsterling (Stein – Fricktal) eine weitere Aargauerin auf eine Startmöglichkeit.
 
 
 
<<<